Landschaft

 

Mont Miné, Val d’Hérens
Bei meinem ersten Besuch in dieser Gegend machte es mir das Wetter nicht einfach. Die eisigen Temperaturen und Schneefall des unüblich späten Kälteeinbruches hielt die Bergspitze hinter einer Wand aus Nebel und Schnee versteckt. Doch plötzlich öffnete sich dieser Vorhang, die Sonne schaffte es beinahe durch die sich kurz lichtende Wolkendecke… Und der Mont Miné tauchte direkt vor mir auf.

 

Januar 2017

Ponthaux, Fribourg
Wochenlang hielt der Nebel in der Region an. Zusammen mit den permanenten Minusgraden wurden die Wälder der Umgebung zu wundervollen Gebilden aus unzähligen Eiskristallen. Am frühen Morgen des ersten Januars kam dann die Sonne durch… Wenn auch nur kurz. Und für einen kurzen Augenblick glitzerte der Baum, als bestünde er aus unzähligen Kristallen.

 

Gäggersteg, Naturpark Gantrisch
Auf dem Weg zum Lothar Sturmholzsteg hat man die Möglichkeit, durch eine vom Sturm Lothar zerstörte Waldfläche zu spazieren. Der Weg ist klein und führt oft über kleine Stege, während rundherum die Natur die zerstörte Waldfläche wieder artenreich und vollständig zugewuchert hat. Zwischen Heidelbeer- und Vogelbeerbüschen wachsen Sumpfgräser, und der noch junge Wald holt sich ganz langsam das verlorene Gelände zurück.

 

Pyramides d’Euseigne, Val d’Hérens
Die Pyramiden von Euseigne im Val d’Hérens. Als ich mich bereits auf dem Heimweg befand, schienen die letzten Sonnenstrahlen hinunter ins Tal… Und beleuchteten die Bäumchen auf den Überresten dieser Gleschtermoräne, aus welcher auch diese bekannten Pyramiden bestehen. Manchmal findet man die interessanten Motive dort, wo man keinesfalls suchen würde, wie an diesem Abend.

 

Sorens, Fribourg
An diesem eisig kalten Wintermorgen machte ich mich auf den Weg ins Greyerzerland. Doch dann sah ich den Moléson zwischen den tiefhängenden Nebelschleiern hindurchscheinen. Mit etwas Glück fand ich den Platz direkt über einem Tunneleingang und konnte die winterliche Szenerie einfangen.

 

Mont Miné, Val d’Hérens
2017 war ich oft in diesem wundervollen Tal zwischen Gletschern und hohen Bergen. Ich konnte beim Wechsel der Jahreszeiten zuschauen – vom letzten Schnee im Frühling bis zum ersten Schnee im späten Herbst. Dieses Foto entstand bei meinem letzten Besuch. Wie zum Abschied schenkte mir dieser Ort noch einmal einen wundervollen Blick auf den Mont Miné… Fast wie bei meinem ersten Besuch, doch diesmal in Herbstfarben, und nicht im noch winterlichen Kleid.

 

Sendeantenne Gibloux, Fribourg
Dieses Bild geisterte schon länger in meinem Kopf umher. An einem stürmischen Abend im Spätwinter machte ich mich dann auf den Weg. Der Wind schüttelte am Stativ, was mir Sorgen bereitete. Ich hoffte, dass die Sternstrichspuren durch den Wind nicht verwackelt würden. Meine Sorgen waren glücklicherweise unbegründet.

 

Grolley, Fribourg
Manchmal sind die naheliegendsten Dinge die schwierigsten. Um zu diesem Baum zu kommen, muss ich nur ein paar Minuten zu Fuss gehen. Oft habe ich diesen Baum fotografiert, doch nie war die Stimmung so wie erhofft. Doch an diesem Abend zum Sonnenuntergang passte alles.

 

Gorges de la Jogne, Broc
Bevor die Jogne bzw. der Jaunbach in den Greyerzersee mündet, fliesst er durch die Jaunbachschlucht (franz. Gorges de la Jogne). An diesem Tag im Mai öffnete der Himmel die Schleusen und es regnete unglaublich stark. Grund für mich, in diese Schlucht zu fahren und die durch den Regen entstandene Stimmung zu fotografieren.

 

Moléson, Fribourg
Ein kalter Wintermorgen im Greyerzerland. Die Sonne war gerade erst über die Bergspitzen im Osten geklettert, und die ersten Sonnenstrahlen erreichten diesen einsamen Baum mitten auf einer verschneiten Wiese, während der Moléson im Hintergrund bereits vollständig von der Sonne beschienen war.